E-Scooter Versicherung

Seit dem 15.06.2019 dürfen E-Scooter nun im öffentlichen Verkehrsraum gefahren werden.

Doch dies darf nicht ohne Weiteres geschehen, für die E-Scooter besteht Versicherungspflicht, ohne eine gesonderte Haftpflichtversicherung über ein Versicherungskennzeichen bzw. in dem Fall Versicherungsplakette läuft legal also nichts.

Wann ist ein E-Scooter zulässig?

Außerdem benötigt der E-Scooter hierfür eine allgemeine Betriebserlaubnis oder eine sogenannte “Einzelzulassung“.

Die Maximalgeschwindigkeit für E-Scooter liegt bei 20 km/h.

Alles was darüber fahren kann und darf ist wahrscheinlich ein E-Roller und anders aber Ähnlich zu versichern.

Das Versicherungskennzeichen für E-Scooter

Die Versicherungskennzeichen sind ähnlich wie die bei einem Mofa, nur dass diese aufgeklebt werden.

Wie auch beim Mofa sind diese bis zum 28.02. bzw. 29.02. eines jeden Jahres gültig. Ab dem 01.03. eines Jahres muss also unbedingt ein neues Kennzeichen vorliegen!

Die Versicherungskennzeichen sind wie vermutet, bei einigen Versicherern zu haben.

Momentan ist der Markt allerdings noch nicht ganz mit dabei.

Verständlich, denn das Geschäft ist alles andere als Gewinnbringend, zudem besteht ein hohes Risiko einen hohen Schaden zu verursachen. Das muten sich nur wenige Versicherer zu.

Der Pflicht-Versicherungsschutz für E-Scooter

Bei einem Unfall kommt die KFZ-Haftpflichtversicherung des Scooters für den Schaden beim Unfallgegner auf, zumindest wenn die Schuldfrage zu eurem Nachteil geklärt wurde und die sonstigen Regularien ebenfalls eingehalten wurden.

Die E-Scooter Haftpflichtversicherung gilt für den E-Scooter, somit ist das Verleihen in der Regel kein Problem.

Allerdings sollte hier das Mindestalter eingehalten werden.

Die Teilkaskoversicherung für Ihren E-Scooter

Der einzige eigene Schaden, der über das Versicherungskennzeichen abgesichert werden kann, ist der Diebstahlschutz über die optional zubuchbare Teilkaskoversicherung.

Bei einem angeschlossenem Fahrrad haben Diebe ja möglicherweise noch einige Probleme dies in der Öffentlichkeit zu entwenden.

Bei einem E-Scooter ohne Sicherung ist das Risiko allerdings ziemlich hoch.

Neben der Diebstahlversicherung macht es Sinn sich mit den verschiedenen Absicherungen zu beschäftigen, zumindest wenn man vor hat den E-Scooter länger zu besitzen.

Neben dem üblichen Sicherheitsschloss, mit der der E-Scooter bestenfalls an einen festverankerten Gegenstand angeschlossen werden sollte, gibt es noch empfehlenswerte Alarmsysteme, die die Diebe abschrecken könnten.

Aufgrund des geringen Mehrbeitrages ist eine Teilkaskoversicherung definitiv zu empfehlen.

Empfohlene Schutzmaßnahmen

Eigene Schäden können momentan allerdings noch nicht vollumfänglich versichert werden.

Ein Helm gehört neben einer guten Unfallversicherung allerdings zu den empfohlenen Schutzmaßnahmen, ist beides aber nicht verpflichtend, aber empfehlenswert.

Einige Fakten nochmal zusammengefasst:

  • Haftpflicht-Versicherungspflicht besteht!
  • Die Teilkaskoversicherung ist empfehlenswert
  • Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 km/h
  • keine Helmpflicht
  • es wird kein Führerschein benötigt
  • Das Mindestalter beträgt 14 Jahre
  • Der E-Scooter benötigt eine Betriebserlaubnis oder eine Einzelzulassung
  • E-Scooter dürfen nur auf Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen fahren.
  • Sollten diese nicht vorhanden sein, darf die Fahrbahn genutzt werden.

Unsere Empfehlung ist momentan der Versicherer: die Bayerische

Gerade bei Fahrern über 23 Jahre liegt der Beitrag mit 20,50€ sehr günstig. Auch bei Mofas liegt die Bayerische sehr weit vorne, vor allem mit dem Service jedes Jahr einen vorausgefüllten Antrag automatisch zu versenden, um ein neues Kennzeichen rechtzeitig im Briefkasten zu haben!

Hierüber könnt Ihr momentan die Bayerische berechnen, weitere Versicherer folgen:

https://www.covomo.de/rollerversicherung-vergleich/?a=4914902753&ref=014UAH

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